Pressestimmen 2006
"Heavi Brettl - Theater auf der Ster", zum letzten Mal in dieser Saison in Fürstberg

Stubenberg (ro) Die Theatergruppe "Heavi Brettl - Theater auf der Ster" beendet ihre Tour 2006 wieder in unseren Breiten. Am kommenden Samstag (15. Juli) tritt "Heavi Brettl" mit der Boulevardkomödie "Flamenco - Papa hat die Krise" im Gasthaus "Oswaldbauer" in Fürstberg auf.

Seit dem Frühjahr wird die engagierte Theatergruppe ihrem Namen gerecht und ist mit dem Stück "Flamenco - Papa hat die Krise" von Elfriede Wipplinger, auf der Walz. Die meisten Auftrittsorte lagen im Landkreis Passau, wo "Heavi Brettl" seit Jahren für volle Häuser und unterhaltsame Abende sorgt. Am Samstag wird die Gruppe zum letzten Mal in diesem Jahr ihr neues Stück in Fürstberg aufführen. Herzhafte Lacher und vergnügliche Selbstironie sind gewiss.

Zum Inhalt: Nach seinem Rausschmiss aus einer Versicherungsfirma beutelt Vater Herbert (Josef Aigner), die Frage vom Sinn des Lebens schwer. Einige Wochen verschweigt er sogar seiner Frau Anni (Hildegard Ranner) die Entlassung, bis die Tatsache per Zufall gerade an seinem 51. Geburtstag herauskommt. Annis Weltbild gerät ins Wanken, sie will partout die Realität nicht sehen und versucht verzweifelt das Familienleben wie gewohnt weiter zu führen. Doch Herbert besinnt sich auf Werte, er will Flamencotänzer werden, die der braven Hausfrau so gar nicht passen. Unterstützt wird Herbert im Aufbruch zu seinem neuen Leben, von Tochter Crissi (in Doppelbesetzung Carolin Aigner und Regina Meindl), deren am Handy klebenden Freund Tobi (Willi Duschl) und Lotte (Irmi Ratzisberger), der unkonventionellen Schwester von Anni. Während Frau Falter, die neugierige Hausmeisterin (Regina Lechner) ihre Meinung den Erfolgsaussichten des "Flamencostars" anpasst, freut sich das befreundete Ehepaar Hans (Kurt Krautstorfer) und Margot (Daniela Goettl) aus egoistischen Gründen, schließlich bringt Herbert endlich wieder Leben in ihre langweilig Bude. Und verwirklicht Herberts "Spinnerei" hat Erfolg bei seinem Publikum. Wie aber Anni mit dem Lebenswandel ihres Mannes umgeht, soll hier nicht verraten werden.

Der unkonventionelle letzte Akt kommt aus der Feder von Regisseur Gerhard Feichtinger. Weil ihm das Ende der Originalkomödie nicht gefiel, schrieb er es kurzerhand um. Bisher zollten die Zuschauer der großen schauspielerischen Leistung der einzelnen Darsteller und den phantasievollen Einfällen der Theatergruppe viel Applaus.

Neben der abwechslungsreichen Musik der "Kesselbacher Musikanten" tanzt Romana Huber die Flamenco-Träume des Hauptdarstellers als Solo. Produktionsleitung und Bühnentechnik Max Ratzisberger, Souffleuse Maria Simböck, Maske Kerstin Feichtinger und Ingeborg Seeger-Feichtinger und Licht Josef Aigner.

2004:
s´Lebn dalebn
2004:
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2003:
verk. Großvater
2003:
Grillfest